Astrologie Mondiale
(Théorie)

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Die Uranus – Neptun Konjunktion und die Globalisierung

 

 

Wenn man Mundan-Astrologie betreibt und Geschichte auf ihrer höchsten Ebene studiert, stellt man eine Gleichartigkeit in den sich wiederholenden planetarischen Verbindungen fest – sowie im Beispiel der folgenden Konjunktionen von Uranus und Neptun in den Jahren 1136, 1307, 1478, 1649 und 1821. Seit der Entdeckung dieser Planeten hat die Entwicklung des Menschen auf der Erde eine neue Dimension angenommen, die durch die radikale Metamorphose der Gesellschaft in den letzten zwei Jahrhunderten ausgedrückt wird. Das Leben der Menschen hatte sich noch nie zuvor innerhalb weniger Generationen so stark verändert.

 

Natürlich sind die planetarischen Zyklen der Schlüssel zum Verständnis der Zeit-Spirale. Von einer Konjunktion zur nächsten wiederholt sich Ähliches, was uns ein Gefühl der sich wiederholenden Geschichte gibt. Über einen Zeitraum erstreckte und verstreute Ereignisse erhalten so einen gemeinsamen Nenner. So brachte die Konjunktion Uranus-Neptun Anfang Schütze im Jahre 1479, wo auch Jupiter und Saturn von 1485 bis 1488 verweilten, die grossen Seefahrer hervor. Dias umfuhr das Kap der Guten Hoffnung und Kolumbus war 1492 dabei, seine ersten Schritte in Amerika zu tun. Der Mensch war im Begriff, seine Spuren in der ganzen Welt zu hinterlassen. Es ist der Beginn der grossen Expeditionen, welche zur weltweiten Kolonialisierung durch die Europäer führte. Der Durchlauf der äusseren Planeten durch den Schützen wird uns die weiteren Konsequenzen aufzeigen. Beim Eintritt dieser Konjunktion in Steinbock im Jahr 1821 fand eine gewaltige industrielle Revolution statt, welche eine moderne Gesellschaft hervorbrachte. 

 

1992/93 haben wir es mit derselben Konjunktion von Uranus-Neptun in Steinbock zu tun, wo sich zuvor noch Saturn in den Jahren 1988/89 dazu gesellt hatte, und später auch Jupiter im Jahr 1997. Wiederum erlebt die Gesellschaft eine völlige Erneuerung.

 

Der Ausgangspunkt im Gewebe der Konstellationen ist mit der Konjunktion gegeben; dieses Zusammentreffen von Gestirnen; das Kosmische Ei; die Wiederkehr zur Einheit von zwei oder mehreren Himmelskörpern. Ihr Aufeinandertreffen symbolisiert historisch ein Ende und einen Neuanfang, wo eine Grundtendenz zur Vereinigung gelangt.

 

Natürlich ging dieses Ereignis nicht spurlos vorüber; verschwand doch in den Jahren 1989-91 die riesige Sowjetunion wie man sie über 75 Jahren gekannt hatte. Das heisst, die bipolare Welt zweier feindlicher Grossmächte (UdssR und USA) entwickelte sich zu einer Welt mit einer einzigen Grossmacht, den USA.  Aber der Effekt der Konzentration, Zentralisation und Vereinigungskräfte dieser Planetenverbindungen ging noch weiter. Die Grundlagen unserer Gesellschaftsordnung werden im Prozess der Globalisierung wie nie zuvor weltweit zum Thema.

 

Man muss weit zurückblicken, um den Verlauf dieser langen Geschichte zu untersuchen, bei der der anfänglich grenzenlose, unbekannte Horizont unserer mentalen Weltkarte uns immer näher kam und sich schliesslich unserem menschlichen Massstab schliesslich anpasste. Heute ist es soweit, dass der Internetsurfer zu jeder Zeit, von jedem Ort, und unmittelbar jeden x-beliebigen Ort der Welt ansteuern kann.

 

Um den Charakter dieser historischen Entwicklung zu verstehen, kehren wir zur Wurzel der Konfiguration am Rande unseres Sonnensystems zurück, der Neptun-Pluto-Konjunktion. Die letzte fand im Jahre 1892 im Zeichen Zwillinge statt. Auch die vorangehende Neptun-Pluto-Konjunktion im Jahr 1399 ereignete sich im Zwillinge-Zeichen.

 

Die deutlichste symbolische Entsprechung dieser Konjunktion war damals das Abenteuer des Herrn Gutenberg zu Beginn der Renaissance, der unter dieser Konjunktion geboren war. Er war Erfinder des Buchdrucks, und als im Jahre 1456 das erste Buch - die Bibel - herauskam, stand Jupiter in Zwillinge im Trigon zu Neptun und im Sextil zu Pluto, wozu sich inzwischen auch Uranus dazugesellt hatte. So begann die Herrschaft der Literatur, die bis anhin dem Klerus vorbehalten war.

Die noch nie dagewesene Verbreitung von Wissen durch das gedruckte Wort in den Bibliotheken wurde zum Grundstein unserer westlichen Kultur.

 

Die von Merkur regierten Zwillinge sind somit das archetypischen Vorzeichen unserer Gesellschaft, die auf den Werten dieses Doppelzeichens basiert. (Doppelzeichen, weil sie eine Saison mit der nächsten verbinden.) Es geht also um Begriffe wie: Beziehungen, Kontakt, Verbindungen, ebenso wie Kommunikation, Ausdruck, Verbreitung, Bewegung, Verkehr. Das wird auch bestätigt durch die Übereinstimmung mit dem Kosmischen Menschen, bei dem die Zwillinge den Lungen und den Atemwegen entsprechen, sowie den beweglichsten Teile des ganzen Organismus – nämlich den Armen bis zu den Fingerspitzen.

 

Das vergangene Jahrtausend wird hier am Massstab des Welten-Rythmus gemessen, der sich, ähnlich einem Strudel des Lebens, fortlaufend beschleunigt. Wir dürfen nicht vergessen, dass von Alexander dem Grossen bis zu Napoleon die Leute mittels von Tieren gezogenen Fahrzeugen nicht schneller als 20 km/h reisten, und dass die meisten ihr ganzes Leben in ihrer Provinz zubrachten. Nun können wir klar feststellen, dass das menschliche Abenteuer des Reisens besondere Dynamik entfaltete, als die langsamen Planeten durch die Zeichen Zwillinge und Schütze wanderten (Schütze entspricht den Oberschenkeln).

 

Nach der Zeit von Christoph Kolumbus durchwandern Uranus und Neptun während der Jahre 1807-20 Seite an Seite das Schütze-Zeichen. Dies brachte eine revolutionäre neue Transportmöglichkeit hervor: Der Wasserdampf taucht in Form der ersten Motorschiffe auf den Meeren auf, und die Dampflokomotive läutete das Zeitalter der Eisenbahn ein.

 

Neptun lief von 1888 bis 1901 durch das Zeichen Zwillinge, und 1892 wiederholte sich die Neptun-Pluto Konjunktion, während Uranus von 1898 bis 1904 durch das Zeichen Schütze lief. Eine Erneuerung der Gutenbergschen Idee findet statt - die Literatur blieb nicht mehr nur einer kultivierten Schicht vorbehalten. Durch die Zeitungsverlage und Veröffentlichungen, Postkarten und brieflichen Korrespondenzverkehr erhalten alle Bevölkerungsschichten in Europa Zugang zu Wissen.

Das Radio beginnt Töne zu übermitteln und das Telephon überträgt die menschliche Stimme. Es beginnen auf den Strassen die ersten Verkehrsmittel zu rollen; erst das Fahrrad, später das Motorrad. Mit Uranus in Schütze am Anfang des (letzen) Jahrhunderts begann auch die erste transatlantische Funkübertragung und weihte somit die Ära des Radios ein. Die ersten Autos rollen in den Strassen und das erste Flugzeug erhebt sich in die Lüfte.

 

Als Uranus in den Jahren von 1942 bis 1950 durch Zwillinge lief, wurde das Transistor Radio erfunden. Vor dem 2. Weltkrieg besassen nur die betuchten Leute ihre vier Räder; jedoch danach gab es eine wahre Flut von Autos. Die Autoproduktion stieg in den USA in den Jahren 1945-50 um das achtfache. Autobahnen wurden gebaut und die westeuropäischen Länder wurden von Fahrzeugen überschwemmt. Zu dieser Zeit hatte jeder den Ehrgeiz, sein eigenes Auto zu besitzen! Ebenso fanden das eigene Telephon und der Plattenspieler ihren Weg in die Haushalte und das Fernsehen begann die ersten Bilder auszustrahlen. In den USA stieg die Produktion von Fernsehern ab dem Jahr 1945 von 7.000 auf 6 Mio. im Jahr 1952 an. Im Zwillinge-Stil zu leben, heisst nicht nur zu lesen, zu schreiben und herumzufahren, es heisst auch, über alles informiert zu sein und die Welt bei sich zu Hause in Form von Ton und Bild zu empfangen.

 

Von 1970 bis 1984 lief Neptun durch das Zeichen Schütze. Uranus bewegte sich von 1981 bis 1988 ebenfalls durch dieses Zeichen. Diese zwei entscheidende Jahrzehnte brachten der Allgemeinheit die Ära des Luftverkehrs. Die Statistiken des weltweiten Luftverkehrs zwischen den Jahren 1969 und 1980 bezeugen, dass sich der Verkehr von 350 auf 1200 Milliarden Passagier-Kilometer vervierfacht hatte; und die Frachtflüge hatten sich um das Sechsfache vervielfacht. Es war ein einzigartiger Aufschwung.

 

Inzwischen sind Reisen durch die Luft banal geworden; alle, oder fast alle, haben sich daran gewöhnt und man unternimmt immer fernere Reisen. Kurzum, der Mensch ist zum Weltenbummler geworden. Die Reise um die Welt ist heute ein Abenteuer das allen zugänglich ist.

 

Zum kollektiven „Luftbad“ von Neptun gesellte sich der uranische, technische Durchbruch und ermöglichte so das Abenteuer der Weltraumfahrt. Die ersten bemannten Raumschiffe wurden im Orbit stationiert, die Sajut in 1971 und Skylab in 1973. Amerikanische und Russische Raketen umkreisten die Erde in weniger Zeit als man braucht, um Paris zur Hauptverkehrszeit im Auto zu durchqueren. Wir sind im Jahrzehnt der Raumfahrzeuge: Columbia, Challanger, Discoverer, Atlantis. Sie sind die Vorboten des Charterfluges in den Weltraum für die Touristen der Zukunft.

 

Der Hauptdarsteller im Epos dieses grossen Abenteuers ist die Voyager2, welche am 20.8.1977 von der Rakete Titan Centaur aus abgefeuert wurde. Im Juli 1979 zog sie in der Nachbarschaft von Jupiter vorbei, im August 1981 bei Saturn, im Januar 1986 bei Uranus und im August 1989 bei Neptun - also in den Jahren, als alle vier grossen Planeten durch den Schützen liefen. Diese „Verschützung“ konnte auch in der Telekommunikation stark gespürt werden: Telex, Computervernetzung, Minitel, Mobiltelephon für Stimme, Text, Graphiken und Bilder von überall her.

 

Wir stellen also fest, dass wir die Welt etappenweise erobern, eine Welt, die eine immer vermenschlichtere Dimension annimmt. Von Christoph Kolumbus bis zur Concorde hat sich die Reisezeit von Paris nach New York von 9 Monaten auf dreieinhalb Stunden reduziert. Mit jedem Fortschritt bei den Fernreisetechniken kommt sich die Weltbevölkerung geographisch näher. Der Luftverkehr hat einen weltweiten Tourismus geschaffen und Menschen aus aller Herren Länder treffen sich in den Hallen der internationalen Flugplätze.

Abgesehen vom Flugverkehr gibt es in den Fernsehnachrichten Bilder aus der ganzen Welt und Kinder spielen heute überall dieselben Computerspiele. Und dann natürlich die internationale Gemeinschaft: im ökologischen, ökonomischen und technischen Bereich wird unsere gegenseitige Abhängigkeit mit jedem Jahr deutliche, am meisten hat hier natürlich die Computer-Revolution mit ihren Kommunikationsmöglichkeiten dazu beigetragen.

 

Die Uranus-Neptun Konjunktion von 1821 in Steinbock hatte die Materie in Schwung gebracht durch die Industrielle Revolution in der ersten Hälfte des 19 Jh. Die Revolution der Informatik ist eine Folge der mächtigen Uranus-Pluto-Konjunktion Mitte der Sechziger Jahre im merkurischen Zeichen Jungfrau. Seit den Sechziger und Siebziger Jahren ersetzte die Informatik die elektro-mechanischen Geräte (wie z.B. programmierbare Waschmaschinen und Microwellenöfen etc.). In jener Epoche waren die Computer enorm grosse Maschinen zum industriellen  Gebrauch in Fabriken und Büros. 1968 ist für die französischen Astrologen das Jahr, wo in Paris der grosse Apparat ‚Astroflash’ die ersten persönlichen Horoskope für die Allgemeinheit ausrechnete. Der Mikroprozessor als Miniatur-Version taucht erst im Jahre 1971 auf und der erste Mikrocomputer 1973. Miniaturen sind im Allgemeinen dem Zeichen Jungfrau zugeordnet - Uranus und Pluto durchwanderten das Zeichen in dieser Zeit. 1983 waren wir Astrologen noch  mit einem Taschenrechner zugange, um unsere Horoskope zu berechnen; unsere Kollegen in Deutschland mit einem Casio, wir Franzosen mit einem Sharp.

 

 

Es ist keineswegs ein Zufall, dass ein entscheidender Sprung in der Symbolverarbeitung geschieht, als sich Anfang der Achtziger Jahre in knapp drei Jahren fünf wichtige Konjunktionen zusammenballen. 1980 taucht zusammen mit dem französichen Minitel der erste persönliche IBM Computer auf – er kann erstmals von jedermann bedient werden. 1983-84 vermarktet Apple den Macintosh, während Microsoft das Word –Programm startet und Windows entwickelt. In dieser Zeit hat die tatsächliche Geburt der Informatik für den Allgemeinverbraucher stattgefunden. Die weltweite Verbreitung von Computern kann von diesem Datum aus gerechnet werden. So steigt der Verkauf von 10 Mio. Geräten im Jahr 1980 auf 150 Mio. im Jahr 1990 - und der Verkauf nimmt stetig zu.

 

 

Es ist allerdings die grosse dreifache Konjunktion Saturn-Uranus-Neptun von 1988-89, die durch die Entwicklung des Internets das weltumgreifende Phänomen der Globalisierung bringt!

 

Natürlich hat auch das Internet seine Geschichte. Zu Beginn handelte es sich um ein experimentelles Netzwerk zur Forschung mittels einem Dutzend Computern in amerikanischen Instituten. Nach einer langen Entwicklung bestehen in 1984 etwa 1000 Verbindungen. Im Jahre 1990, als France Telecom entstand, wurde ein weltweites Netzwerk geschaffen, welches der zivilen Forschung zugänglich war. 1991 öffnet das WorldWideWeb die Netzwerke für die Öffentlichkeit. 1986 gab es gerade mal 2.300 Internetanbieter; im Jahr 1996 waren es schon  über 9 Mio., und ab dem Jahr 1997 kletterte die Zahl von 16 Mio. auf 124 Mio.!

 

Durch die elektronischen Nachrichten ist jederman sofort mit der ganzen Welt verbunden. Der Besuch im WWW bietet uns die Möglichkeit von grenzenlosem Austausch von Informationen und Erfahrungen. Nach dem Telephon, dem Radio und dem Fernsehen, kommt nun dieses letzte Kommunikationsmittel, bei dem jeder bei sich zuhause oder irgendwo anders mittels einer bestimmten Adresse die ganze Welt erreichen kann. Dies ist der ganz konkrete Ausdruck einer persönlichen Globalisierung.

 

Wenn das Internet aus der Konjunktion von Saturn-Uranus-Neptun hervorgegangen ist, so kann man sagen, dass die explosionsartige Verbreitung der Mobiltelephone und deren historische Bedeutung mit der Juptier-Uranus-Neptun-Konjunktion im Jahr 1997 zusammenhängt. In der Tat war der Ansturm auf Computer in den letzten Jahren des Jahrhunderts so gross, dass sich die Zahl der  Internetsurfer in den Jahren von 1997 bis 2000 vervierfachte. Dies ist ein entscheidender Aufschwung mit der Folge, dass der Planet von Tausenden von Netzwerken umgeben wird. Hier kommt uns das Kennzeichen der Zwillinge in Form einer klaren Verwirklichung entgegen: Man hat die ganze Welt unter den Fingerspitzen; es ist der Triumph des Digitalen (Anmerkung: Digital franz. für Finger!). Ein Höhepunkt der Globalisierung.

 

 

Ein anderer Ausdruck des Planeten-Trios von 1997 sind die sozialen Auswirkungen des Phänomens Internet: Das Hervortreten einer neuen globalen Gesellschaft, welche in grossen internationalen Debatten von sich hören lässt; so als ob wir von Uranus zu Neptun gelangen. Lassen Sie mich einen Moment lang die Eigenschaften dieses Planetenpaares ins Gedächtnis rufen.

 

Uranus symbolisiert die Vertikalität und die Einmaligkeit, welche sich im Individuum inkarnieren und dadurch seine Eigenart unterstreichen. Uranus repräsentiert ein natürliches Bestreben des Menschen, seine Stärke in der Welt durch seinen Einfallsreichtum zu verbreiten, was seit der Entdeckung des Planeten einen Grossteil zur Entwicklung unserer modernen Gesellschaft beigetragen hat

Neptun, die Horizontalität und den ökumenischen Bereich symbolisierend, drückt eine Veranlagung aus, sich von der Welt bewohnen zu lassen, sich mit einer Welle eines kollektiven oder universellen Ideals zu identifizieren, was zu einer Dienstbereitschaft im Glauben, im Ideal einer Ideologie oder Utopie führt.

Zwischen den beiden - vom Feuer zum Wasser, vom Trockenen zum Nassen, vom Engen zum Weiten - herrscht eine Beziehung der Einheit in der Verschiedenheit; des Kerns in der Gruppe, der einzigartigen Kraft der Massenbewegung; gleichermassen vom Dichten zum Fliessenden, vom Offensichtlichen zum Virtuellen.

 

Es ist nicht erstaunlich, dass die Französische Revolution von 1789, als die Menschenrechte deklariert wurden, und die persönliche Freiheit ein unabhängiges Leben ermöglichte, einige Jahre nach der Entdeckung des Uranus stattfand.

Jedoch führt Uranus im Wesentlichen ein Monopolisieren, eine straffe Organisation herbei, die bis hin zum totalitären Faschismus gehen kann im Stil von: „Ein Volk, ein Reich, ein Führer.“ Dem gegenüber rief in der Zeit der Klassenkämpfe der Marxismus in neptunischen Versammlungen: „Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!“

 

Heute ist der Computer der uranische Hauptfaktor der Gesellschaft, der den Platz eines Königs eingenommen hat. Somit repräsentiert er das Wahrzeichen der westlichen Welt. Und er nimmt uns mit an Bord auf die Reise in eine unbekannte Zukunft. Mit seinen digitalen Modellen legt er uns ein virtuelles Erfahrungsfeld vor, eine Welt der subtilen Realitäten, was uns ohne Zweifel an die Merkmale des Wassermannes erinnert, wo sich Uranus derzeit befand. Neptun gab sich zu erkennen durch eine universelle Erklärung, abgegeben von der UNESCO am 2.11.2001: „Die kulturelle Vielfalt ist für die Menschheit  ebenso nötig wie die biologische Vielfalt für die Natur.“

 

Die konzentrierte Kraft der uranischen Einmaligkeit führte zu einer Vereinheitlichung,  indem sie die Umwelt beeinflusst. Man schaue sich nur die modernen Einkaufszentren in den Grossstädten an, um zu sehen, wie sie sich alle trostlos in ihrer Banalität ähnlich sind! Dies ist eine Kraft, die an vielen Stellen sichtbar wird, z.B. in der Vorherrschaft von Hollywood über die Kinos weltweit. Die Filmproduktionen in anderen Ländern haben es schwer, sich gegen dieses neptunische Monopol in Hollywood durchzusetzen.

 

Dies bringt uns zur Dreierkonjunktion von  Jupiter-Neptun-Uranus 1997. In diesem Jahr wird eine neue Uranus-Neptun-Dialektik auf dem Gebiet der Globalisierung formuliert, welche u.a. in einer Protestbewegung gegen die Verstaatlichung sichtbar wird.

 

Am uranischen Pol taucht eine Kräftekonzentration in der Wirtschaft auf. Durch Institutionen wie die Weltbank, des Internationalen Währungsfonds, und die Organisation der sogenannten G-8 Staaten entsteht eine neo-liberale Welle. Ein kleiner Kreis von geschäftstüchtigen Managern setzt sich mit den grossen Herausforderungen der Globalisierung auseinander. Dem gegenüber hat sich am neptunischen Pol seit 1997 eine Gegenbewegung im Internet erhoben, die weder ein Zentrum noch einen Ort hat, die jedoch überall aktiv ist und ihre Einheit mithilfe des Internets aufrechterhält, was gleichzeitig ihre einzige Waffe ist. Es handelt sich um das Auftauchen von unabhängigen NGO’s, Organisationen die nicht staatlich gelenkt werden. Es ist eine wahrhaft neblige Galaxie, dieses Kollektiv von Organisationen mit tausenden von Mitgliedern, die über die ganze Welt verstreut sind, ein mit dem Internet verbundener Schwarm von Menschen, die darum kämpfen, dass die Werte der Zivilisation von den Mächtigen und Reichen respektiert werden. „Der Mensch ist keine Ware.“ Diese Stimme aus der Gemeinschaft hat den Namen der „Globalisierungsgegner“ erhalten.

 

1997 kommt es zu einer ersten Konfrontation zwischen der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) und einer Verbraucherschutz-Bewegung, welche gegen die Macht des Kapitals über die Souveränität der Nationen protestierte. Die Veröffentlichung der Debatte auf dem Internet erzeugte ein solches Echo unter den NGOs, dass die OECD ihr Projekt fallen lassen musste.

Es kommt zur Gründung einer Bewegung, die sich im November 1999 an der Versammlung der WTO (World Trade Organisation) in Seattle konkret manifestiert. Die Präsenz von über 50'000 Personen von 700 Organisationen brachte die Pläne unserer Wirtschafts-Führungskräfte zum Scheitern. Die anwachsende Welle dieser Strömung kommt im Januar 2001 in Porto Alegre in Brasilien an, zum ersten sozial-globalen Forum, was unter der Konjunktion Sonne-Neptun stattfand. Seither wiederholten sich die Demonstrationen dieser Bewegung, damit alternative Lösungen gefunden werden, welchen die Umwelt sowie Rechte und Werte der Menschen respektieren. So verschafft sich eine Stimme aus der grossen, weltweiten Gemeinschaft Gehör.

 

1997 ist im Übrigen auch das Jahr, in dem die Welt-Führungskräfte das Protokoll von Kyoto zur globalen Klimaverbesserung entworfen hatten, sowie das Jahr einer genetischen Revolution durch das erstmalige Klonen eines Schafs, und im darauffolgenden Jahr eines Kalbs. Man kann ausserdem feststellen, dass zwischen den Jahren 1996-98 der Anbau von genetisch veränderten Pflanzen weltweit enorm zugenommen hat und die Anbaufläche von 2,8 auf 30 Mio. Hektar anstieg, was zu einem vermehrten Konsum von genetisch manipulierten Landwirtschaftsprodukten führte. Wir sind nun nicht weit entfernt vom Jahr 2000, welches als Jahr des Genoms gefeiert werden sollte, wo das imposante Ziel der ersten vollständigen DNA Decodierung erreicht wurde.

 

Um die Wichtigkeit dieser dreifachen Konjunktion einschätzen zu können, habe ich mir einen Vergleich mit der Konjunktion von 1830-31 gestattet. Jupiter hatte seinen ersten Übergang  zur Uranus-Neptun-Konjunktion im Jahr 1821. Tatsache ist, dass dies ein historischer Wendepunkt war. Im Rahmen der europäischen Revolution von 1830 hatten in Frankreich die Sozialdemokraten der Bourgouisie eine lange Nase gedreht und in England fand 1832 die Wahl-Reform statt. In den USA ging es noch weiter, als 1828 die erste Präsidentschaftswahl stattfand mit dem „Self-made man“ par excellence, General Jackson, der zum Symbol der Demokratie in der Amerikanischen Politik wurde. Ebenfalls um 1830 kam es in diesem Land der freien Wirtschaft zu einem Wendepunkt in der Industriellen Revolution .

 

 

 

Gewiss hat die Industrielle Revolution einen noch älteren Ursprung. Sie geht zurück auf das grosse Trigon von den 1770er Jahren, wo Uranus, Neptun und Pluto in den drei Erdzeichen standen. Eine harmonische, erhabene Figur aus der Zeit der inspirierten Philosophen mit neuen und befreienden Ideen. Dies war gleichzeitig auch der Beginn des technischen Fortschritts, ausgelöst durch eine zunehmende Begeisterung für die Wissenschaften, d.h. nichts weniger als dem Beginn der Herrschaft des Menschen über die Materie.

 

Es gab jedoch einen Abstand zwischen dem Erscheinen der Enzyklopädie von Diderot und der Mechanisierung in der Gesellschaft. In der Tat hatte die Industrielle Revolution ihre grössten Auswirkungen zwischen den beiden Dreier-Konjunktionen von Jupiter-Uranus-Neptun während der Jahre 1817 und 1830-31, welche die grosse Konjunktion von 1821 einrahmte. Aufgrund neuer Erkenntnisse des menschlichen Geistes begann 1830 eine bahnbrechende Entwicklung mit der Erfindung und Anwendung von neuen Antriebsenergien, die über die Muskelkraft von Menschen und Tieren hinausgingen. Die Dampfmaschine von James Watt wurde im Jahre 1781 patentiert - was auch das Jahr der Entdeckung von Uranus ist –, hier wurde sie aber im industriellen Massstab angewendet. Zwischen Manchester und Liverpool wurde die erste Eisenbahnlinie eröffnet. Seit Mitte des 18.Jh. begann man sich für das Phänomen der Elektrizität zu interessieren, aber bis zum Ende des Jahrhunderts blieb es nur ein amüsanter Zeitvertreib oder eine Kuriosität im Labor. In den Jahren 1831-32 wird jedoch durch Faraday, Ampère und Pixii der erste elektrische Generator entwickelt: Es ist die Geburt der „Elektrischen Fee“ welche zur Königin der Welt werden sollte. Unsere heutige Gesellschaft wird vollständig von Elektra regiert!

 

In der Zwischenzeit gab es eine wichtige Passage im Zeichen Stier, welches von Uranus in den Jahren 1851 bis 1858, von Pluto 1851-1884 und von Neptun 1875-1888 durchlaufen wurde. Es ist dies die grosse Epoche, in der der Mensch anfing, die Ressourcen der Erde zu plündern, ihr ihre Schätze aus den Eingeweiden in Form von Mineralien und Energien herauszureissen. Die weltweite Kohlenproduktion stieg in den Jahren 1850-1860 von 90 auf 125 Mio. Tonnen an und erreichte Anfang des neuen Jahrhunderts 1000 Mio. Tonnen. Der Kurs von 1850 steuerte auch dem Goldrausch entgegen; der weltweite Lagerbestand dieses wertvollen Metalls steigt innerhalb von 15 Jahren um die Hälfte an, während man ab 1860 anfing, aus gigantischen Öllagerstätten Erdöl zu fördern.

 

Mit dem Auftauchen von modernen landwirtschaftlichen Werkzeugen begann auch die Industrialisierung der Landwirtschaft. In den USA verdoppelte sich in den Jahren von 1870-79 die Weizenproduktion und in der gleichen Zeit wird auch die Viehzucht und die Landwirtschaft intensiviert und ausgebaut. Dies ist auch die Epoche des Grundstückbesitzes und der Erbgüter. Das Geld zirkulierte wie noch niemals zuvor.

 

Der Aufschwung des Kapitalismus in der Mitte des Jahrhunderts beruhte auch auf der Etablierung von Banken, von grossen Läden, durch einen Boom im Bauwesen. Die schönen Quartiere in den Städten füllten sich mit imposanten Bauwerken und massiven Gebäuden mit üppigen Fassaden. Kurzum, es ist der Triumph des Materialismus, der Finanzen, der Kapitalmacht - d.h. des Kapitalismus! Der Durchgang der Langsamläufer durch die Zwillinge und dann durch den Krebs, steht weltweit für ein neues Kapitel. Die bis dahin relativ einfache Gesellschaft zunehmend wird komplexer.

 

 

 

Die Veränderungen von einer Epoche zur nächsten sind so tiefgreifend, dass wir, wenn wir unsere Zukunft in der Analyse vergangener Zyklen suchen wollten, uns leicht vor einem Buch mit leeren Seiten wiederfinden – bei dieser Aufgabe hilft uns auch der grosse Sprung von der Dampfmaschine zum Computer nicht sehr viel.

 

In der Spezialausgabe der Zeitschrift L’Astrologue Nr. 92 im Jahr 1990 ging es um das 21.Jh. Ich hatte es damals so formuliert: „Wir müssen nun auf die neue Überlagerung der Jupiterkonjunktionen von 1997 warten - ein unglaubliches Jahr so wie es aussieht -  um aus dem Tunnel herausgekommen zu sein und die Welt in ihren neuen Farben wahrnehmen zu können. Wenn die Zeit zwischen 1983/84 und 1989 verglichen werden kann mit der Phase von Empfängnis und Geburt, so muss man 1997 als eine Art zweite Geburt betrachten.“

 

Zugegeben gibt es eine eindeutige Verknüpfung zwischen dem Erscheinen des PCs in den Jahren 1980-84, dem daraus resultierenden Internet und den Veränderungen der Gesellschaft, wie sie seit 1997 in Erscheinung treten. Die Identität dieser Metamorphose entzieht sich allerdings unseren Nachforschungen komplett. Es ist wahr, dass ich seit der letzten Konjunktion Folgendes vermutet hatte: „Wir werden einer wahren geistigen Revolution beiwohnen, in der sämtliche Bereiche der Gesellschaft betroffen sein werden; eine neue wissenschaftliche und technische Ära, neue künstlerische Zeiten...“

 

Um zum Vergleich zurückzukehren - an der Dreierkonstellation von 1830 und der aktuellen kann man sehen, dass es bei der ersten um die Nutzung der Elektrizität ging und bei der zweiten um die daraus folgende explosive Entwicklung des Internets – das heute einen wichtigen Faktor der Globalisierung darstellt. Man könnte auch spekulieren, dass die Demokratie in der selben Konfiguration des 19. Jh. ihre Wurzeln hat; was vermuten liesse, dass sie in den letzten Jahren auf neue Weise gesehen weiterentwickelt werden könnte. Dazu haben wir aber noch zuwenig Abstand, um es wirklich beurteilen zu können...

 

Wir sind erst am Anfang eines neuen Zyklus von Uranus und Neptun. Das Internet ist nicht das Ende, sondern eher ein Anfang. Eher ist es wie bei einem Baum, aus dem einmal ein Wald werden könnte.

  

  

Der planetarische Zyklenindex für das 21. Jahrhundert (Abb. 1 oben) zeigt zunächst einen äusserst positiven Trend für den Beginn des neuen Jahrhunderts. Es handelt sich hier um eine spektakuläre Kurve, die uns zeigt, dass die Jahre um den Jahrtausendwechsel einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte darstellen.

 

Wir sehen hier nicht nur einfach den Start eines neuen Zyklus. Es kommt noch mehr.

 

 

In Abbildung 2 (oben) sehen Sie die Positionen der langsam laufenden Planeten für das Jahr 2000. Die langsamen Planeten folgen einander in der Ordnung, die ihrem Tempo entspricht: Jupiter in der Führung und Pluto zum Schluss. Und so kommt es, dass wir einen einzigartigen Sachverhalt vorfinden, einen einphasigen Aufstieg der zehn grossen Planetenzyklen, beginnend von der Konjunktion hin bis zur Opposition.

 

Dieses Phänomen gibt es nicht oft. Es trat in den Jahren 5-4 vor Christus auf, jener Zeit, in der vermutlich Jesus geboren wurde; und das letzte Mal im Jahr 1489, als Kolumbus, Diaz und Vasco da Gama zu Herren der Meere wurden.

Damals trat Gaia in ein neues Zeitalter in ihrer Geschichte ein. Ausserdem gibt es eine offensichtliche Parallele zwischen den grossen Seefahrern und den Internetsurfern, die in ihrem „Netz“ überall hin navigieren und die ganze Welt „umfahren“.

 

Die Abbildung 1 verdeutlicht, dass im Laufe des Jahres 2000 die 10 grossen Zyklen alle aufsteigend sind, während sie danach wieder stark sinken.

 

Die Betrachtung dieses Phänomens lässt uns ans Thema des Grossen Jahres zurückdenken, diese immense Spekulation einer kosmischen Einheit, wo die Zeit mit einer Mega-Konjunktion aller Planeten begonnen hätte und mit einer solchen auch enden soll. Es handelt sich hier, falls die Vereinigung aller Planeten einen solchen Anfangspunkt darstellt, um den grossen Anfang des Himmels, den himmlischen Prototyp eines Urzustandes der Welt, die Quelle aller rhythmischen Einheiten in Bewegung im Herzen unseres Kosmos – anders gesagt, den Ausgangspunkt aller 45 planetarischen Zyklen.

 

Da jedoch diese Grundkonfiguration nicht in unserer Reichweite ist, nehmen wir mit dieser jetzigen engen planetarischen Annäherung vorlieb. Diese Abschnitte der grössten planetarischen Ansammlung bilden das Thema eines Mikro-Grossen-Jahres, welches sich alle 500 Jahre wiederholt, wenn sich die fünf Langsamläufer zueinander gesellen.

 

Die folgende Abbildung 3 (unten) zeigt den Sachverhalt des letzten Mikro-Grossen-Jahres auf, in welchem unsere Uranus-Neptun Konjunktion ihrem Ende entgegenging.

 

 

Dieser Zeitraum wird von den Historikern, einschliesslich Arnold Toynbee, die „Zivilisation des abendländischen Christentums“ genannt. Geboren aus dem Dreieck der grossen Konjunktionen von 1399, 1456 und 1479, ist es nicht verwunderlich, dass diese Epoche den Namen Renaissance trägt.

Am anderen Ende dieser Kette finden wir den Wandel unserer modernen Zeit erkennen, welcher sich auf der Basis der Konjunktion von Neptun und Pluto im Jahr 1892 entwickelt hat. Man kann feststellen, dass unsere Neptun-Pluto-Konjunktion dieses Mini-Grosse-Jahr einschliesst. Sie ist der letzte Punkt zwischen dem Ende und dem Anfang einer neuen, 500-jährigen Zivilisation.

 

Der planetarische Zyklenindex ist eines der geeigneten Mittel, um ein Kosmogramm für ein Jahrhundert zu bearbeiten. Dieser Index zieht auch die Planetenaspekte in Betracht, von 0° auf 180° aufsteigend, sowie die Abstände der Planeten untereinander. Für jedes Jahrhundert werden nur die 10 Zyklen der 5 langsamen Planeten betrachtet.

 

Die Lektüre dieses Index, dargestellt in Abb. 4 (unten) ist einfach. So wie sich das Sonnensystem in einer Expansion der Gesamtheit der aufsteigenden Zyklen (von 0° - 180°) erweitert, steigt die Linie ab und die Weltbevölkerung durchlebt eine Regression, fällt ihren Problemen zum Opfer. Der minimale Index am tiefsten Punkt der Kurve, begleitet von Konjunktionen, ist der Tiefpunkt, der Krisenpunkt, da, wo die Strömung umkehrt und sich zusammenzieht vor dem Wiederaufstieg.

Der höchste Punkt repräsentiert den Spitzenwert, je nach der Qualität der Konstellationen (Oppositionen oder Harmonische),  der Gipfel der Expansion, die erreichte Grenze nach der Krise.

Der Zickzackverlauf dieser gleicht dem Herzrhythmus, bei dem sich die Planetenfelder ausdehnen und zusammenziehen, wie der Ozean mit Ebbe und Flut.

  

 

Wenn man das Schema in Abb. 4 mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts vergleicht, kann man sofort feststellen, dass entscheidende Themen mit den Tiefpunkten verbunden werden können. Was man aber noch besser sieht, ist die Kohärenz der Übereinstimmung der historischen konstruktiven Ereignissen mit den aufsteigenden Linien sowie die destruktiven Phasen mit den absteigenden Linien.

 

Wenn man nun den ersten Tiefpunkt der Kurve von 1906 ausser acht lässt, wo in Europa ein konfliktträchtiges Klima durch den Bruch zweier Dreifach-Allianzen herrschte, was schlussendlich zum Krieg führte, stellt man zunächst einen Kurven-Tiefpunkt von 1911 bis 1918 fest. Dies führte von den ersten Kanonenschüssen des 1. Balkankriegs zum Waffenstillstand des 1. Weltkriegs. Mit dem Aufstieg der Kurve von 1919 bis 1927 haben wir das, was man den Nachkriegs-Wiederaufbau nennt. Ein erneuter Abstieg von 1928-1933 umfasst die grosse ökonomische Krise der Jahre 1929-33. Der grosse Absturz von 1936-1945 geht von den ersten Aggressionen Hitlers, begleitet von neuen Kriegen in Äthiopien, Spanien und der Mandschurei, bis zum Ende der Zweiten Weltkriegs, welcher auch am Tiefpunkt der Kurve situiert ist. Der Wiederaufbau nach dem Krieg fällt in die aufsteigende Kurve von 1945-1950. Der Abstieg der Kurve ab 1950 beginnt mit dem Korea-Krieg, was die Zeit des Kalten Krieges hervorbringt, gefolgt vom Algerienkrieg und endet mit der Tragödie der sowjetischen Intervention in Ungarn, sowie der gescheiterten franko-britischen Expedition im Suez. Der steilste Anstieg des Jahrhunderts von 1956-1964 fällt jedoch mit der Euphorie des Wachstums und der Expansion der 60er Jahre zusammen; die absteigende Kurve von 1965 bringt das amerikanische Engagement in Vietnam und der tiefste Punkt fällt ins Jahr 1968, wo der sowjetische Einmarsch in der Tschechoslowakei und die weltweite Revolte der Jugend stattfanden.

 

Ein neuer Abstieg erfolgt im Jahr 1975, was mit der grossen ökonomischen Krise des Jahrhunderts im Herbst 1974 zusammenfällt sowie der Rückkehr des Kalten Krieges. Die extreme Vertiefung von 1982-83 ist nicht nur der Tiefpunkt der Krise durch die Rezession und 31 Mio. Arbeitslosen in der westlichen Welt, begleitet von Spannungen der atomaren Aufrüstung und vor dem Hintergrund von steigender Kriminalität, Depression, Drogenproblemen und Terrorismus – es ist auch die Verbreitung von AIDS und seiner Zerstörungskraft. Mit dem Aufstieg des Index von 1982 bis 1990 dehnt sich die Wirtschaft wieder aus und wir sehen eine Annäherung von Ost-West und das Ende des Kalten Krieges. Der Gipfel von 1990 ist dem Fall der Mauer sehr nahe; ein Höhepunkt der Geschichte, welcher Osteuropa zur gleichen Zeit befreit hat, als der Golfkrieg endete. Im erneuten Absinken der Kurve sehen wir die negativen Auswirkungen des verschwindenden Ostblocks. Der Tiefpunkt von 1997 fällt auf eine asiatische Wirtschaftskrise, während der Index danach einem Gipfel für den Eintritt ins neue Jahrtausend entgegensteigt.

 

 

 

Es gibt noch eine andere Korrelation zur Verstärkung dieses ersten Resultats. Effektiv kann der zyklische Index in Abbildung 5 als Ergänzung betrachtet werden. Wenn der planetarische Zyklenindex ein gegebenes Potential mit seinen eigenen Variationen darstellt, so muss man auch seinen Fluss mit einbeziehen, d.h. seinen Rhythmus, das Tempo seiner Bewegung. Der zyklische Index vom 1.Janunar 1900 beträgt 1066°, der vom 1. Jan. 1901 beläuft sich auf 1069°, der vom 1. Jan. 1902 steht bei 1044°. Dies heisst, dass dieser Index im ersten Jahr um 3 Grad vorgerückt ist und im darauf folgenden Jahr um 25° zurückgegangen ist. Es empfiehlt sich, diese Variation als Massstab für das laufenden Jahrhundert zu nehmen.

 

Alsbald entdeckt man einen niedrigen Punkt im Jahre 1914, dem Jahr als der 1. Weltkrieg ausgebrochen war. In diesem Jahr fällt der Index von 1001° auf 911°, was einen Rückgang von 90° darstellt. Ein zweiter Beschleunigungspunkt taucht 1927 auf, wo ein Rückgang von 57° stattfindet. Dies fiel mit dem Wirtschaftsboom zusammen, welcher im Sturm zum Börsenkrach ausartete. Das bringt uns zum Rekord des Jahrhunderts mit dem tiefsten negativen Punkt im Jahr 1940; der Index fällt von 828° auf 685° mit einem enormen Rückgang von 143°. Bereits 1939 hat schon einen Verlust von 124° vorgewiesen, was dem Anfang des 2. Weltkriegs entspricht. In das Jahr 1952 (- 150°) fällt  die kritischste Zeit im Koreakrieg mit dem nuklearen Wahnsinn inmitten des Kalten Kriegs. Dann in den Jahren 1966-67: die chinesische Kultur-Revolution, in 1968 gefolgt von Studentenunruhen in 25 Ländern. In den Jahren 1978-80: die grosse Ölkrise mit ihren wirtschaftlichen Folgen; im weiteren ein weltweites Ungleichgewicht in Sachen Afghanistan, Polen, Iran und Irak. Der Rückgang der Bewegung 1990, fällt auf die Zeit des Golfkriegs. So sieht man klar, dass die Intensität der rückgängigen Bewegung des Index als Beschleuniger oder Auslöser von Krisen agiert. All dies steht im Kontrast mit der positiven, aufsteigenden Bewegung des Index (Maximum des Wachstums); die stärkste des Jahrhunderts findet in den Jahren von 1959-1962 statt. Jahre des maximalen Wohlstands und des wirtschaftlichen Aufschwungs. Man kann feststellen, dass in den letzten Jahren des Jahrhunderts ein Anstieg vorherrscht, was dem Pfeil zwischen dem 9. und 10. Zyklus entspricht, der 2003 die Obergrenze erreicht. Der Aufstieg von 572° (von 508°-1080°) vom 1. Januar 1997 bis zum 1. Januar 2003 mit einer Rekordrate von 124° im Jahr 2000. Dies symbolisiert einen grandiosen Aufschwung in der Welt, Gaias neue Reise in ein weiteres Abenteuer, ein mächtiger Startschuss für den Zug der Geschichte, beladen mit allen Möglichkeiten. Wir haben aber noch nicht genug Abstand, um daraus Schlussfolgerungen ziehen zu können.

 

In Abbildung 6 sehen Sie eine Präsentation des Kosmogramms vom 21. Jahrhundert zusammen mit dem rhythmischen Index :

 

 

Es geht hier nicht darum, eine Prognose aufzustellen. Schauen wir uns jedoch einmal die grossen Zyklen des Trios Uranus-Neptun-Pluto an, die gemeinsam eine Phase des Aufstiegs durch die erste Hälfte des 21.Jahrhundert haben, was den Aufstieg einer „neuen Menschheit“ verheissen könnte. Man kann hier noch, unter Berücksichtigung der vorhergegangenen Zyklen, die aufsteigende Phase der letzten Uranus-Neptun Konjunktion von 1993 bis zur Opposition in 2080 dazufügen.

 

Das spanisch-europäische Reich der Habsburger fügt sich in den Zyklus von 1479-1650 ein; ausgehend von der Vereinigung von Kastillien und Aragon, was die spanische Einheit im Jahr 1479 begründete bis hin zum Westfälischen Abkommen 1648. Die Neuverteilung der Landkarten geschieht im darauffolgenden Zyklus von 1650-1821 zugunsten Frankreichs, vor allem in seiner aufsteigenden Phase von 1650-1735, danach werden die Franzosen durch die Engländer in der absteigenden Phase vertrieben. England ist vor allem in der nächsten aufsteigenden Phase von 1821 an bis hin zur Opposition am Anfang des Ersten Weltkriegs beherrschend. Seit der letzen Konjunktion 1992 befinden sich die Amerikaner im Aufstieg zur Grossmacht. Ihre Vorherrschaft könnte so lange dauern wie die ganze aufsteigende Phase des neuen Zyklus, nach der kritischen Opposition in 2080 jedoch in Frage gestellt werden.

 

Aber kehren wir zum Verständnis unserer Geschichte zurück. Bis jetzt habe ich mich vor allem auf den lichten und kreativen Blickwinkel der Konjunktion konzentriert, sie als eine Neugeburt des Zyklus verstanden. Das Ausmass der Globalisierung, welche sich in diesen Jahren manifestiert, kann wie eine Geburt einer Zivilisation verstanden werden - dies hat grosse Tragweite. Es ist eine alle 500 Jahre zu beobachtende Tendenz, wie ein Markierungsstein der Mikro-Grossen-Jahre,: der Anfang des Christentums, die Renaissance; ob das Mittelalter auch so ein Markierungsstein ist, lässt sich diskutieren. Die Konjunktion jedoch ist ein zweigesichtiger Janus, der sagt: In meinem Ende ist auch mein Anfang. Sein Schatten ist, dass er gleichermassen das Ende des Zyklus und der Tod des Alten ist, das das Neue hervorbringt.

 

Seit der Dreifach-Konjunktion von Uranus, Neptun und Pluto im Jahre 574 v. Chr., dieser grossen Konstellation, die mit dem grössten historischen Wendepunkt unserer Zivilisation zusammenfällt; es ist die Geburt der judeo-christlichen Ära, der Beginn der Religionen und des griechischen Rationalismus, sind die grössten Prüfungen für die Menschen mit den grossen planetarischen Konstellationen zusammengefallen.

 

Die Alten haben im übrigen befürchtet, die Doriphories könnten das Ende der Welt bedeuten. Vom Schnittpunkt des grossen Jahres 440-450 an, wo die fünf langsamen Planeten innerhalb eines 70°-Winkels standen, begegnen wir dem Fall des Römischen Reiches. Im Laufe des 2. Jahrtausends bildete sich die engste Stellung von Uranus, Neptun und Pluto im Jahr 1347 innerhalb von 70°, dem berüchtigten Jahr der schwarzen Pest, wo innerhalb von 20 Monaten ein Drittel der europäischen Bevölkerung umkam. Im Jahr 1446 (in einer Konzentration von 80°) wurde das Orientalische Handelszentrum vom Bürgerkrieg in Konstantinopel eingeläutet. Der Meilenstein des Mikro-Grossen-Jahres von 1485 (hier innerhalb 73°) formt die Uranus-Neptun-Konjunktion von 1479, die Generation des Kopernikus und Luther – und erinnert uns daran, dass die Seefahrer von Kolumbus bei der nächsten planetarischen Konzentration von Uranus, Neptun und Pluto die Syphilis nach Europa  brachten.

 

 

 

Die Ziege grast dort, wo sie angebunden ist... Wenn man ein unbekanntes Land erforscht, ergibt sich nur allmählich ein Bild der Landschaft, und dieses Bild wird beim Entdecken neuer Perspektiven fortlaufend revidiert. Im Laufe dieser Erforschungen habe ich persönlich zu diesen Mängeln beigetragen, was sich in einer übertriebenen, dramatischen Darstellung des Zusammenbruchs des zyklischen Index  in den 80er Jahren geäussert hat. Die schwere Hand des Anfängers...!

Es hat natürlich keinen Dritten Weltkrieg gegeben, so wie ich dies zu Anfang befürchtet hatte; im Anschluss daran, sah ich die Gefahr als abgewendet, was auch nicht realistisch war im Angesicht der drohenden Euro-Raketen von 1983. Man muss sein Wissen als revidierbar und limitiert akzeptieren im unvollständigen Deuten. Mit Abstand betrachtet, hatte ich guten Grund für meinen Pessimismus, denn es war nichts weniger als eine grosse Depression die wir durchliefen.

 

Im Text von der Ausgabe Nr. 28 des L’Astologue aus dem 4. Trimester 1974, hatte ich dies in der Beurteilung des zyklischen Index des 21. Jahrhunderts und im Vergleichen des Abstiegs mit dem von den beiden Weltkriege so formuliert: „1981-83 könnte der dritte schwarze Fleck des Jahrhunderts sein, wo der Tod über das Leben triumphiert, unter welchem Aspekt er sich auch präsentieren mag.“ Wozu ich dann anfügte: „Aber nichts gibt dem Deuter die Autorität einen Dritten Weltkrieg vorauszusagen. Andere Gefahren sind vorstellbar: Hunger, Wirtschaftskrise...“ An einer anderen Stelle noch, stets auf der Suche nach möglichen Auswirkungen, kam ich der Sache etwas näher, ohne es jedoch selbst zu glauben, da zur gegebenen Zeit die medizinischen Autoritäten sicher waren, dass die Ära der Epidemien vorbei sei: „In Abwesenheit von Seuchen und Barbarischen Invasionen...“

 

Jedoch war es zu den Anfängen der Dreifach-Konjunktion von Jupiter, Saturn und Pluto in den Jahren 1981-82, als AIDS auftauchte. Die Mitwirkung des Skorpions, in dem diese Planeten sich damals aufhielten, verdeutlicht die sexuellen Hintergründe dieser Epidemie, wie zur Zeit der Syphilis  mit der Konjunktion im Jahr 1485. Dieser schwarze Fleck geht noch weiter; jedes Jahr werden 5 Mio. Leute angesteckt, was bis zum Jahr 2004 zu 45 Mio. Opfern führt!

 

Auch mangels der „barbarischen Invasion“... Ich hatte ebenfalls hervorgehoben, dass zu diesen planetarischen Konzentrationen das Verschwinden von angegriffenen Zivilisationen stattfinden könnte, wie die von Rom, Byzanz, Lateinamerika (wo allerdings die Europäer die Barbaren waren). Es ist bestimmt nichts Barbarisches an den Flüchtlingen aus armen und hungernden Ländern, die sich in den reichen westlichen Staaten niederlassen; jedoch könnte ihr Kommen von vielen als eine Überflutung empfunden werden, auch aus dem Unverständnis heraus, was ihre Assimilation betrifft. In Anbetracht des Endes dieses Mikro-Grossen-Jahres  der westlich-christlichen Zivilisation müssen wir uns – aufgrund der immer stärker werdenden Immigration - mit dem Thema  einer multi-ethnischen Vermischung der Bevölkerung auseinandersetzten. Auch dies ist ein Zeichen der Globalisierung.

 

Aus dem Inneren heraus globalisiert sich Europa eifrig, so wirft man uns Euro-Zentrismus und Euro-Pessimismus vor; von aussen ist immer mehr eine Einschränkung der Wichtigkeit Europas spürbar, basierend auf der wachsenden Bedeutung anderer Völker. Eines der wichtigsten Phänomene ist die Dominanz des Islam in den letzten 10 Jahren. Dies könnte dadurch erklärt werden, dass die Geburt des Islam im Jahr 622 im Orbis einer Saturn-Uranus-Neptun-Konjunktion in Jungfrau stattgefunden hat und dass sich diese gleiche Dreierverbindung 1988-89 wiederholte und sogar ein Trigon formte zur der von 625; wie eine Ablösung für die Zukunft, dies betrifft eine gewaltige Anzahl von Bürgern in der Grössenordnung von 2 Milliarden Menschen, verteilt über den Globus.

 

Die Angst bemächtigt sich der Minderheiten, was auch die Gefahr bezüglich steigender Spannungen, Machtspielen und Erniedrigungen zwischen Reichen und Armen erklärt: eine eindeutige Quelle des islamischen Fundamentalismus, für die auch  wir durch unsere Unordnung, unsere Ausschweifungen und unseren Egoismus eine Verantwortung tragen; eine Lösung kann nur durch eine solidarische Einheit entstehen. Der Terrorismus kommt auch daher. Von Einzelfällen wie dem Attentat in Sarajewo von 1914 abgesehen, ist der Terrorismus eine Plage, die sich seit der Uranus-Pluto-Konjunktion in den Mittsechzigern eingenistet hat (in Jungfrau = die Gewalt hat sich ver-atomisiert). Eine stetige Verschlimmerung hat bis hin zum Schock vom 11. Sept. 2001 stattgefunden. Die plutonische Signatur des Terrorismus versteht sich von selbst und wir haben während der Oppositionen von Jupiter und Saturn zu Pluto eine Menge davon gesehen.

 

Aber diese reicht nicht aus, um eine Weltuntergangsstimmung zu schaffen. Im gegebenen Chaos der Dinge ist es nicht zuletzt die Gefahr, die der Umwelt droht, die ökologische Bedrohung durch unser falsches Umgehen mit der Erde, oder auch die Angst, dass ein paranoider Staatschef einen Atomwahnsinn auslösen könnte. Ganz zu schweigen vom Überhandnehmen der Korruption, aufgebaut auf einer Ökonomie der Prostitution, der Drogen, der Kriminalität und Trash Art. In einer Rückkehr der Wildheit, des Primitiven bis zu dem Punkt, dass eine scheussliche Dinosaurier-Spezies zum Spielzeug unserer Kinder geworden ist.

Natürlich wird diese zunehmende Dunkelheit von einer gewissen moralischen Trauerstimmung begleitet: Entheiligt und der Natur entfremdet, wird die Menschheit immer unmenschlicher und vom Geist verlassen; fehlgeleitete Ideologien, intellektueller Nihilismus, Verwirrung der Seelen...

 

Man wird verstehen, dass man in solch einem Durcheinander etwas Mühe hat, die andere Seite der Medaille zu sehen, die die Ankündigung einer neuen Menschheit wäre, einer besseren und strahlenderen Zivilisation als der unsrigen, welche wir im begriff sind hinter uns zu lassen. Trotz unserer Misere sind wir an der Spitze des zyklischen Index von 2003 sind, diese Menschheit hervorzubringen, auch wenn wir noch keine konkreten Formen dessen sehen, was wir da gerade erschaffen. Aber der Mensch, Kind der Erde und des Himmels, ist wie ein Schlafwandler, der seiner Linie im Universum folgt. Natürlich ist niemand unfehlbar. Nichtsdestotrotz halte ich für eine Prognose der Menschheit mehr denn je an der Anwendung der Mysterien der königlichen Kunst der Mundanastrologie fest, und auf lange Sicht sehe ich sie als einen Ort der höchsten Präsenz der Urania.

 

Es ist meine tiefe Überzeugung, dass die Astrologie selbst von dieser grossen Konjunktion betroffen sein wird. Wenn es um die öffentliche Meinung, um die kulturelle Bewertung oder sogar die wissenschaftliche Entscheidung geht, so gehen wir schnurgerade einer allgemeinen Anerkennung der Astrologie entgegen. Ob man auf das aufsteigende Sextil von Uranus-Neptun von 2025-2030 warten muss, zumal ein Sextil eine Geburt  und eine Konjunktion eine Zeugung ist? Wenigstens ist der Samen gelegt. Und – geben wir es zu, was wäre die Globalisierung ohne die Astrologie.....?

 

 

André Barbault, für den 37. Kongress der Astrological Association of Great Britain

"MERIDIAN" - nov. déc. 2005 / jan. féb. 2006